Mein ESK in Finnland – sechs Monate Leben, Natur und Freiwilligendienst
Sechs Monate habe ich im Rahmen des Europäisches Solidaritätskorps in Finnland gelebt. Hier teile ich meine Erfahrungen rund um Freiwilligendienst, Alltag, Natur und Reisen in in einem Land, das schnell zu meinem zweiten Zuhause geworden ist.
FINNLAND
5/10/20262 min read
Finnland ist vermutlich nicht das Land, das die meisten Menschen spontan für einen längeren Auslandsaufenthalt wählen würden. Hier erwarten einen keine 30 Grad und auch keine klassischen Sommerstrände. Dafür erwarten einen wundervolle Menschen, traumhafte Natur mit unzähligen Seen, süße Moomins und eine fortschrittliche sowie nachhaltige Kultur.
Für mich war es genau das Richtige und so wurden aus sechs Monaten Freiwilligendienst eine der schönsten Zeiten meines Lebens. Wenn ich heute nach Finnland reise, fühlt es sich für mich ein bisschen wie Nachhausekommen an.
Warum ich mich für ein ESK in Finnland entschieden habe
Nach meinem Bachelor wusste ich:
Ich möchte unbedingt ins Ausland.
Gleichzeitig wollte ich eine Möglichkeit finden, die finanziell realistisch ist und bei der ich nicht komplett auf mich allein gestellt bin.
So bin ich auf das Europäisches Solidaritätskorps gestoßen.
➜ Hier kannst du meinen ausführlichen Artikel lesen:
Was ist das Europäische Solidaritätskorps (ESK)?
Mein Freiwilligendienst in Tampere
Ich habe sechs Monate in Tampere gelebt, der zweitgrößten Stadt Finnlands.
Während meines Freiwilligendienstes war ich im Bereich Youth Services der Stadt Tampere tätig. Zunächst habe ich in einem Jugendzentrum gearbeitet, später auf einem Verkehrsübungsplatz für Kinder unterstützt.
Besonders schön war für mich die offene und entspannte Arbeitsatmosphäre. Schon nach kurzer Zeit habe ich mich dort unglaublich wohlgefühlt.
➜ Mehr über meinen Alltag und meine Aufgaben findest du hier:
Mein ESK bei der Stadt Tampere
(Beitrag folgt bald)
Finanzierung, Unterkunft und Versicherung im ESK
Vor meinem Aufenthalt hatte ich viele Fragen:
Wie funktioniert das mit der Krankenversicherung?
Wo wohnt man?
Wie finanziert man das Leben im Ausland?
Rückblickend war vieles deutlich unkomplizierter als gedacht.
Unterkunft, Versicherung und Verpflegung waren organisiert und ich musste mich um viele Dinge nicht selbst kümmern.
➜ Hier findest du meinen ausführlichen Artikel dazu:
ESK in Finnland – Finanzierung, Unterkunft und Versicherung
Leben in Finnland
Finnland hat mich vor allem durch seine Natur und die Ruhe begeistert. Obwohl ich in der zweitgrößten Stadt des Landes gelebt habe, hatte ich die Natur immer direkt vor der Haustür und gleichzeitig den perfekten Ausgangspunkt für Tagestrips, Wochenendreisen und längere Urlaube.
Ich habe die Menschen, die finnische Kultur und mein Leben dort schnell lieben gelernt.
➜ Mehr über meinen Alltag und meine Erfahrungen in Finnland:
Leben in Tampere – meine Erfahrungen und Lieblingsorte
(Beitrag folgt bald)
Reisen in Finnland
Während meiner Zeit in Finnland habe ich so viel wie möglich vom Land entdeckt.
Von Helsinki über kleine Küstenorte bis hin zu Nationalparks und Roadtrips durch Südfinnland – gerade die Natur macht das Reisen dort unglaublich besonders.
Dazu werden hier nach und nach weitere Artikel erscheinen.
Mein Fazit zu Finnland und dem ESK
Mein halbes Jahr in Finnland war viel mehr als nur ein Auslandsaufenthalt.
Es war eine Zeit voller neuer Erfahrungen, wunderschöner Natur, toller Menschen und persönlicher Entwicklung.
Das Europäisches Solidaritätskorps hat mir die Möglichkeit gegeben, ohne große finanzielle Sorgen im Ausland zu leben und gleichzeitig Teil eines sinnvollen Projekts zu sein.
Und obwohl ich ursprünglich nur für sechs Monate bleiben wollte, hat Finnland bis heute einen festen Platz in meinem Herzen.